Grauer Star OP mit dem Laser
(FEMTO-PHAKO)

Das moderne Laserverfahren auf einen Blick

Sanft

Schonender zu Ihrem Auge, schnellere Wundheilung

Präzise

Computergestützt mit größtmöglicher Genauigkeit durchgeführt

Sicher

Minimierung des Komplikationsrisikos, seit über 10 Jahren erfolgreich angewandt

Lasergestützte Operation

Wir setzen setzten auf weltweit führende Lasertechnologie, die speziell für die Kataraktbehandlung entwickelt wurde. Viele der genannten Schritte der klassischen Grauer Star Operation führen wir unterstützt durch einen Laser durch. Die Behandlung mit dem Laser ist präzise und individuell auf den Patienten angepasst. Wir gehören zu den wenigen operativen Zentren in Deutschland, die Ihnen diese zukunftsweisende Technologie anbieten können. 

Neben der Auswahl der für Sie optimalen Intraokularlinse (IOL) ist die Technik der Operation für den Erfolg entscheidend. Die Katarakt-Operation, unterstützt durch einem Femtosekundenlaser, stellt die neueste Technologie für die moderne Kataraktchirurgie dar und wird zunehmend von größeren Augenkliniken verwendet. Die Verwendung des Lasers erfordert einen zusätzlichen finanziellen Aufwand für Arzt und Patient, der bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wird.

Aus Unkenntnis über die Vorteile dieser Operationsmethode, fällt es manchen Patienten schwer, die Zusatzkosten nachzuvollziehen. Wir möchten Ihnen auf dieser Webseite eine umfassende Erklärung der Vorzüge bieten, denn nur so können Sie sich gut informiert besser entscheiden, welches Verfahren Sie für Ihre Augengesundheit wählen sollten.

Femto-Laser

Die Vorteile

Der Femtosekundenlaser funktioniert prinzipiell wie ein Skalpell. Da sich die Wellenlänge des Lasers außerhalb des für Menschen sichtbaren Lichtbereichs befindet, können die Laserstrahlen nicht gesehen werden. Der Femtosekundenlaser konzentriert den Bereich der Energie auf den kleinsten Zielbereich, so dass durch die Laserstrahlen dort ein sog. optischer Durchbruch erzielt wird und schnell und zielgenau hintereinander kleine Schnitte, z. B. in der Linse oder der Hornhaut, angelegt werden können.

Es gibt einige Vorteile, wenn bei einer Katarakt-Operation zusätzlich ein Femtosekundenlaser verwendet wird:

  • Die Operation ist schonender und präziser.
  • Der Laser schneidet auf weniger als einen zehntel Millimeter genau und ermöglicht es, die kreisrunde Linsenkapseleröffnung und die anschließende Kernzerteilung vorzunehmen, ohne das Auge öffnen zu müssen.
  • Die (Eröffnung der vorderen Linsenkapsel kann mit dem Laser wie mit dem Zirkel gezogen in beliebigem Durchmesser durchgeführt und sowohl der Größe der einzusetzenden Kunstlinse (IOL), als auch dem jeweiligen Pupillendurchmesser optimal angepaßt werden. Dieser Schritt ist einer der wichtigsten bei der gesamten Katarakt-Operation, da er maßgeblich dafür ist, wo genau die Intraokularlinse positioniert werden kann.
  • Mit dem Laser können mit vorher unvorstellbarer Genauigkeit der Ort, Zentrierung und Größe der Linsenöffnung realisiert werden, um optimale Ergebnisse zu erhalten und auch gelockerte oder verrutschte natürliche Linsen sicher operieren zu können.
  • Es gab bisher viele verschiedene operative Techniken, den Linsenkern bei einer Operation des Grauen Stars zu entfernen. Unterschiedlichste Techniken wurden entwickelt, um Verletzungen der hinteren Linsenbegrenzung zu vermeiden. Dennoch traten mit der Ultraschallaufarbeitung des Linsenkernes auch bei erfahrenen Linsenoperateuren Rupturen der Linsenhinterwand auf, die meist eine Glaskörperausschneidung erforderlich machten. Der Femtosekundenlaser kann gleich zu Beginn der Operation berührungsfrei den Kern mit definiertem Sicherheitsabstand zur Hinterkapsel in kleine Stücke zerteilen, sodass anschließend weniger Utraschallenergie benötigt wird. Manchmal kann sogar ganz auf den Ultraschall verzichtet werden. Insgesamt wird dadurch die Operation schonender für das Auge und belastet andere Augenbereiche weniger
  • Die Schnitte in die Hornhaut können mit dem Laser ebenfalls vorgenommen werden. Früher hat dies der Chirurg ausschließlich mit seinem Skalpell durchgeführt. Dank der neuen Methode kann der Chirurg die Schnittform, den Ort und die Größe der Schnitte genau vorbestimmen und der Laser realisiert diese mit hoher Präzision.


Während die Vorteile des Femtosekundenlasers bei der Operation offensichtlich und unbestritten sind, ziehen manche Chirurgen es dennoch vor, die Hornhautinzisionen Linsenchirurgie nach wie vor mit der Klinge durchzuführen.

Ablauf

Häufig gestellte Fragen

Die entscheidenden Schritte der Operation sind beim Femto-Laser um ein Vielfaches präziser und sicherer. Die Möglichkeit von Komplikationen, wie z. B. einer Verletzung der hinteren Linsenkapsel, wird durch die OCT-gestützte Planung des Eingriffes minimiert. Die Verankerung der Kunstlinse im Kapselsack ist optimal und reproduzierbar. Verkippungen der Kunstlinse sind so praktisch ausgeschlossen und die Optik der Kunstlinse kann optimal genutzt werden. Der Heilungsverlauf ist schneller. Weil weniger oder gar keine Ultraschallenergie eingesetzt werden muss, ist das Verfahren sehr schonend und die innere Hornhautschicht bleibt unbeschädigt.

Ein Femto-Laser-System wird für Patienten verwendet, die sich einer Kataraktoperation oder Presbyopie-OP zur Entfernung der nicht ausreichend funktionierenden Augenlinse unterziehen. Es wird für die vordere Kapsulotomie (Eröffnung des vorderen Kapselblattes) und die Phakofragmentation (Zerkleinerung der Augenlinse) verwendet. Die Wellenlänge des Lasers befindet sich im Femtosekunden-Bereich, darum spricht man von einem Femtosekunden-Laser.

Wenn Sie eine Linsentrübung (Katarakt, Grauen Star) haben, unter Altersweitsichtigkeit oder anderen Fehlsichtigkeiten leiden, sind Sie möglicherweise ein geeigneter Kandidat für die Laserchirurgie. Sie müssen für die Dauer des Eingriffes flach auf Ihrem Rücken liegen. Das Auge wird mit einer Gel- bzw. Tropfanästhesie betäubt. Da Sie mit weitgestellter Pupille operiert werden müssen, sagen Sie uns bitte, wenn Sie Medikamente benutzen, die die Pupille engstellen oder beeinträchtigen. Vor der Behandlung werden wir Sie genau untersuchen und mit Ihnen besprechen, ob Sie für die Femto-Laser-Operation  geeignet sind.

Die Presbyopie-Katarakt-Operation dauert in der Regel weniger als 30 Minuten. Der Einsatz mit dem Femto-Laser dauert nur einige Minuten. Sie erhalten für eine Nacht einen Verband und müssen für ca. 3 Wochen antientzündliche Augentropfen nehmen. Die meisten Patienten berichten bereits am ersten Tag von einem entscheidend klareren Blick und einer guten unkorrigierten Sehschärfe. Ihr Sehen kann sich in den Tagen und Wochen nach der Behandlung weiterhin verbessern. Übermäßige körperliche Schonung ist nach der OP nicht notwendig. Es sollten allerdings in den ersten 3 Wochen keine Keime ins Auge gelangen und die Risiken einer Verletzung des Auges minimiert werden. 

Unsere Empfehlung

Der Einsatz des Femtosekundenlasers bei einer Katarakt-Operation zeigt drei große Vorteile auf:

  • Die Abmessungen im Auge von Hornhaut, Vorderkammer, Pupille und Linsendicke werden vorher auf Mikrometer genau bestimmt und in den Laser einprogrammiert. Ein Erhalt der Hinterkapsel ist viel wahrscheinlicher als bei der herkömmlichen Ultraschalltechnik.
  • Die Eröffnung der Vorderkapsel ist extrem präzise und auf das Linsenimplantat abgestimmt.
  • Der Eingriff ist für das Auge schonender als die Ultraschalltechnik. Nach der Operation ist die Hornhaut glatt (so als wäre nicht operiert worden). Die Heilungsphase ist verkürzt und die refraktiven Ergebnisse sind schneller stabil.

Die Femtosekundenlaser-Chirurgie macht den Austausch einer Augenlinse gegen ein Kunstlinsenimplantat (RLA) und die Katarakt-Operation viel sicherer als mit herkömmlichen Verfahren, weshalb wir Ihnen im Zweifel zu einem laserunterstützten Eingriff raten.

Fragen Sie uns ruhig nach diesem Angebot und wir werden durch Untersuchungen herausfinden, ob die Behandlung mit dem Laser für Sie geeignet ist.

Was Sie vor und nach der OP beachten sollten:

Checkliste vor der OP:

Hausarzt:

bitte vereinbaren Sie 8 – 14 Tage vor der OP einen Termin bei Ihrem Hausarzt.

Wir benötigen eine schriftliche Freigabe für die OP sowie ein kleines Blutbild und EKG.

Ist der zweite Eingriff innerhalb von 8 Wochen, benötigen wir keine weiteren Untersuchungen.

Medikamente:

Dürfen wie gewohnt weiter eingenommen werden. Das gilt auch für Präparate, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Marcumar, ASS, Plavix, Iscover, Eliquis, Xarelto …).

Ausnahme: Diabetiker bitte vorher kein Insulin spritzen / Tabletten (Antidiabetika) einnehmen. Wir empfehlen eine Rücksprache mit dem Hausarzt oder dem Diabetologen.

Begleitperson:

Bitte organisieren Sie eine  erwachsene Begleitperson für Ihren OP-Tag.

Gegebenenfalls erhalten Sie vom Narkosearzt ein Medikament, das auch nach Abklingen seiner Wirkung zu einer Minderung der Reaktion führen kann. 

Auch eine häusliche 24-Stunden-Betreuung nach der Operation sollte sichergestellt werden.

Checkliste am OP Tag:

Kommen Sie nüchtern:

– bitte 6 Stunden zuvor nichts Essen

– bis 2 Stunden vor der Operation dürfen Sie alles trinken außer Milch.

Wichtige mitzubringende Unterlagen:

– Versichertenkarte

– Hausarztunterlagen

– ausgefüllter Aufklärungsbogen für den Narkosearzt (finden Sie in Ihrer OP Mappe)

Apotheke:

Nach der Operation erhalten Sie ein Rezept für die postoperativen Augentropfen. Diese sind nach dem Tropfschema zu nehmen. (finden Sie in Ihrer OP Mappe). Beginn ist der Tag nach der Operation. Sollten Sie regelmäßige Augentropfen nehmen, geht diese Therapie meist unverändert weiter. Zwischen der Tropfengabe sollten mindestens fünf, besser 15 Minuten liegen. Bitte fragen Sie hierzu am Tag nach der Operation den Augenarzt.

Berücksichtigen Sie bei Ihrer Zeitplanung, dass Sie unabhängig von Ihrem Befinden nach dem Eingriff noch bis zu 1 Stunde im OP-Zentrum verweilen.

Checkliste nach der OP:

– Gehen Sie wie vereinbart zur Nachuntersuchung zu Ihrem Augenarzt

– Nehmen Sie die Augentropfen wie verordnet

– Bitte reinigen Sie täglich Ihr operiertes Auge (äußerlich) vorsichtig mit lauwarmen Wasser

– Versuchen Sie, Ihr Auge vor Zigarettenrauch zu schützen

– Reiben Sie nicht am operierten Auge, auch wenn es infolge des Heilungsprozesses jucken sollte

– Für die Damen: Schminken Sie sich in der ersten Woche nicht am Auge

– Ihr Augenarzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder Auto fahren dürfen

– Sie können Duschen, Baden, Fernsehen und Spazierengehen

– Schwimmen und Saunagänge  bitte erst, wenn es Ihnen Ihr Augenarzt ausdrücklich erlaubt, üblicherweise nach einer Woche

Sollten Sie am Operationstag starke Augenschmerzen oder akute Sehbeschwerden bemerken, wenden Sie sich an folgende Notfallnummer: